Hilfreiche Ratgeber...                      

Überarbeiteter Ratgeber zu Hartz IV

  

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat einen neuen, komplett überarbeiteten Hartz-IV-Ratgeber veröffentlicht. Anlass für die Überarbeitung waren die Änderungen bei Hartz IV, die seit Beginn des Jahres gelten. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts hatte diese Änderungen erzwungen.

Der verständliche Ratgeber im DIN-A5-Format umfasst rund 110 Seiten und geht ausführlich auf die neuen Regelsätze, das Bildungspaket sowie die Änderungen bei den Unterkunftskosten ein. Geplante Änderungen bei den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten sind ebenfalls enthalten. Im Vordergrund stehen dabei geldwerte Tipps und praktische Ratschläge.

«Der vorliegende Ratgeber richtet sich in erster Linie an Leistungsempfänger», erklärt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. «Sie sollen bei der Durchsetzung ihrer Rechte nicht allein gelassen werden, sondern die ihnen zustehenden Leistungen auch tatsächlich erhalten.» Die Broschüre beantwortet in einfacher und verständlicher Form Fragen rund um Hartz IV. Dazu gehört zum Beispiel, welche Einkommen angerechnet werden, wer wie viel Geld bekommt oder welche Hilfen zur Eingliederung es gibt. Über zentrale Fragen wie die Renten- und Krankenversicherung von Hartz-IV-Empfängern wird ebenso informiert wie über alltägliche Dinge, zum Beispiel die Regelungen bei den GEZ-Gebühren.

Der Hartz-IV-Ratgeber kann bestellt werden unter www.dgb-bestellservice.de.  Der Ratgeber kostet im Einzelversand inklusive Verpackung und Versand 3,20 Euro. Unter Umständen ist der Ratgeber in Gewerkschaftshäusern vorrätig.

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Merkblatt zu Hartz IV

Zum 01. Januar 2011 wurde das Soziagesetzbuch II in wesentlichen Bereichen geändert. Die Regelsätze (neu Regelbedarfe) wurden angehoben. Aus ARGE wurde Jobcenter. Für Kinder und Schüler wurde ein sogenanntes "Bildungspaket" bewilligt. Aber auch an anderen Stellen gab es teils weitreichende Änderungen, die in einem Merkblatt des "Diakonisches Zentrum Völklingen" http://www.dzvk.dwsaar.de/ zusammengestellt und beschrieben zu finden sind.  

 

Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z

  

Die Autoren wollen Mut machen, sich gegen Sozialabbau und Lohndumping zur Wehr zu setzen...

Die grundlegend überarbeitete Neuauflage des bekannten „Standardwerks für Arbeitslosengeld II-Empfänger” (Spiegel 43/2005) ist erschienen. Der neue Leitfaden wird vom Autorenteam Frank Jäger und Harald Thomé vom Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. in Wuppertal herausgegeben. Der Verein Tacheles e.V. hat das Ratgeberprojekt für Betroffene und Berater/ -innen aufgrund der Pensionierung von Prof. Rainer Roth von der AG TuWas (FH Frankfurt) übernommen.

Der Leitfaden beruht auf vielen Jahren Beratungspraxis und Engagement in der Sozialen Bewegung.

Er stellt zugleich mit den Regelungen des Arbeitslosengelds II auch die Regelungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung dar. Als einziger umfassender Ratgeber für das Existenzsicherungsrecht im SGB II und SGB XII ist er deswegen für Beratungszwecke besonders geeignet.

Im ersten Teil werden in 90 Stichworten alle Leistungen ausführlich in übersichtlicher und bewährt verständlicher Form erläutert. Der zweite Teil behandelt in 33 Stichworten ausgiebig wie man sich erfolgreich gegen die Behörde wehren kann.

Der aktuelle Stand der Rechtsprechung und der Gesetzgebung ist eingearbeitet und kritisch kommentiert. Der Leitfaden berücksichtigt die umfassenden Gesetzesänderungen durch das „Haushaltsbegleitgesetz 2011” und das „Regelbedarfsermittlungsgesetz”, die zum Januar und April 2011 in Kraft getreten sind.

Für Betroffene und deren Berater ist der Leitfaden ein fundierter Ratgeber – er soll zur rechtlichen Gegenwehr befähigen und ermutigen. Die Autoren wollen aber auch Mut machen, sich gegen Sozialabbau und Lohndumping zur Wehr zu setzen.

Die Autoren wollen mit diesem Leitfaden BezieherInnen von Sozialleistungen dazu ermutigen, ihre Rechte offensiv durchzusetzen und sich gegen die fortschreitende Entrechtung und die Zumutungen der Alg II-Behörden zu wehren. Sie wollen dazu beitragen, dass sie bei SozialberaterInnen, MitarbeiterInnen der Sozial- und Wohlfahrtsverbände sowie Anwältinnen und Anwälten fachliche und parteiische Unterstützung für die rechtliche Gegenwehr erhalten, die dringend benötigt wird. Jäger und Thomé empfehlen Erwerbslosen sich lokal zu organisieren und gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Um dem zunehmenden Abbau der sozialen Sicherung und der damit einhergehenden Ausweitung von Niedriglohn und schlechten Arbeitsbedingungen zu begegnen, treten sie dafür ein, dass solidarische Bündnisse zwischen Erwerbslosen, Beschäftigten und anderen vom Sozialabbau betroffenen Gruppen geschmiedet werden, die dem Sozialabbau und Lohndumping den Kampf ansagen.

Die Autoren üben detaillierte Kritik an der Höhe des Existenzminimums oder der rechtswidrigen Ausdehnung von Unterhaltsverpflichtungen. Sie decken die leeren Versprechungen der Politik auf, die vorgeben die Verschärfung des Sozialrechts würde Langzeitarbeitslosen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschaffen.

Gerade weil sich die Behörden immer rigider über geltendes Recht hinwegsetzen, ist dieser Leitfaden nötiger denn je.

Bestellungen über den DVS

online:www.dvs-buch.de
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Schumannstr. 51
60325 Frankfurt

Der Versand erfolgt gegen Rechnung.

Rezensionsexemplare können beim DVS, Schumannstr. 51, 60325 Frankfurt, angefordert werden.

Die Autoren:

  • Frank Jäger, Mitarbeiter und Sozialberater bei Tacheles e.V., ist außerdem als Referent für Sozialrecht und Sozialpolitik tätig.
  • Harald Thomé ist langjähriger Vorstand von Tacheles e.V. und dort u.a. als Sozialberater tätig. Er ist zudem als Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht tätig.

Tacheles Onlineredaktion,Frank Jäger und Harald Thomé

 

 

Um Menschen mit geringem Einkommen in ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen, wurde jetzt vom DGB ein Handbuch erarbeitet, in dem Adressen von Behörden, Beratungsstellen und günstigen Einkaufsmöglichkeiten für die Region Ulm, Biberach und den Alb-Donau-Kreis und teilweise Neu-Ulm gesammelt sind.

Enthalten sind alle regionalen Tafeln sowie spezielle Projekte von Diakonie und Caritas, Schuldnerberatung und die Tarife von Büchereien und Volkshochschulen, soweit sie ermäßigt sind. Außerdem beinhaltet der Ratgeber Energiespartipps und praktische Vorschläge, wie im Alltag gespart werden kann. Auch werden die Verbraucherzentrale, Ferienmöglichkeiten, der DGB-Rechtsschutz und die Leistungen der Gewerkschaften sowie Prozeßkostenhilfe und Kleiderkammern erwähnt.

Das Handbuch steht zum Download kostenlos bereit!

  

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