Wir über uns...

Unser Jubiläum 

Die InteressenGemeinschaft für Soziale Gerechtigkeit e.V. blickt auf ihr 10jähriges Bestehen!

Begonnen hat alles im Jahr 2006 mit der Einführung von Hartz IV. Ein Kreis von Menschen in der Stadt Krumbach/Schwaben bzw. im Landkreis Günzburg. Geprägt von sozialer und menschlicher Wärme erkannten diese damals weitsichtig, dass die Einführung der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II nicht ohne erheblichen Unterstützungsbedarf für Betroffene einhergehen würde.

In Anbetracht dessen entschlossen sie sich 2006 zur Gründung der IGSG e.V. 

Seitdem sind die Gründungsmitglieder ehrenamtlich tätig um Erwerbslosen bzw. Hilfebedürftigen mit Informationen eine Grundlage für eine "Hilfe zur Selbsthilfe" im Umgang mit Ämtern, Behörden speziell im Themenbereich "Hartz IV" (jedoch keine Rechtsberatung) zwecks Wahrung ihrer Rechte zu geben.

Vom Tag der Gründung bis heute ist das Interesse an Informationen an denen auf unseren Webseiten gebenen Hinweisen und Tipps bzw. Hilfestellungen, wie die Besucherzahlen eindrucksvoll belegen, stetig gewachsen. Parallel zu unserer Homepage ist auch die ab 2012 aufgebaute Sammlung von Gerichtsurteilen im Themenbereich "Hartz IV" bzw. dem SGB II ein Magnet im Internet.

Die Gründe für die starke Nachfrage nach Informationen insbesondere zu "Hartz IV" liegen vor allem in einer immer restriktiveren Verfahrensweise gegenüber Betroffenen durch die heutigen Jobcenter. Außerdem trägt die Kompliziertheit des SGB II bei den Betroffenen nicht zu einem besseren Verständnis. Ein deutliches Zeugnis hierfür sind die von den Ratsuchenden an uns gerichteten Fragen.  

Für Betroffenen sind daher sachdienliche Informationen von großem Wert um in ihrer schwierigen Lage die Dinge besser Verstehen und einordnen zu können, um somit selbsttätig die eigene Situation besser bewältigen zu können.

Unter diesen Gegebenheiten werden die aktiven Mitglieder der IGSG e.V. auch weiterhin Ratsuchenden ihre Unterstützung anbieten.

Der Vorstand

 

Wer sind wir? - Was wollen wir? - Was tun wir?

Die InteressenGemeinschaft für Soziale Gerechtigkeit IGSG e.V., mit Sitz in Krumbach / Schwaben (Bayern) wurde im Januar 2006 gegründet und macht auf soziale  Benachteiligungen aufmerksam. Die IGSG e.V. vereint  einen  Kreis von interessierten,  aktiven sowie von Verantwortung geprägter Bürgerinnen und Bürgern unabhängig davon, ob sie erwerbslos oder erwerbstätig sind.

Uns eint die gemeinsame Anstrengung Menschen in sozialer Schieflage zu helfen und parallel den Versuch zu unternehmen, den Abbau sozialer Sicherungssysteme, sowie von Arbeitnehmerrechten im Sinne sozialer Gerechtigkeit zu verhindern. Wir arbeiten und engagieren uns ehrenamtlich mit ganzer Kraft.
Unser Vereinszweck ist u.a. die Förderung der Bildung im Hinblick auf die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie. Vertretung der Interessen von sozial Schwachen und durch Armut ausgegrenzter Menschen in Deutschland. Vertretung der Interessen von Bürgerinnen und Bürgern gegen über Behörden, Verwaltungen, Institutionen und Organisationen. Förderung und Pflege gemeinschaftlichen Zusammenlebens auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit und  Demokratie. Betreuung und  Beratung von Erwerbslosen bzw. sozial Bedürftiger; jedoch keine Rechts- und Steuerberatung. Die IGSG e.V. tritt engagiert und offensiv für die Belange von Erwerbslosen und lohnabhängig Beschäftigter ein, und verurteilt alle Formen der Diskriminierung um somit einer Instrumentalisierung des  sozialen Elends durch Nazis  mit allen Möglichkeiten entgegenzuwirken.  
Unsere Vereinsmitglieder engagieren sich ehrenamtlich im Rahmen ihrer individuellen Kenntnisse und Möglichkeiten, unabhängig von Parteien, Konfessionen, Organisationen, Verbänden, der Wirtschaft  und nicht zuletzt von Gewerkschaften. Mit unserem Engagement treten wir entschieden der Umverteilung von Unten nach Oben entgegen. Der von der Politik praktizierte Neoliberalismus setzt zunehmend die soziale Gerechtigkeit außer Kraft. Die sich entwickelnde Kluft zwischen Arm und Reich muss wieder für alle Menschen spürbar geschlossen werden. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass neben dem permanenten Sozialabbau die seit Jahrzehnten seitens des Bundesrechnungshofes gerügte Geldverschwendung durch die Regierenden zu Lasten der Bürger, insbesondere der Bedürftigen unvermindert und ohne jegliche Konsequenzen fortgeführt werden kann.
Ebenso darf das finanziell gierige und "Raubtierkapitalistische" Verhalten von Managern und Konzernleitungen etc., zur Vermehrung des eigenen Profits bzw. zur Befriedigung ihrer ungezügelten Kapitalsucht nicht mehr zu Lasten von Arbeitsplätzen und dadurch von Arbeitnehmern gehen. In Anbetracht dieser Entwicklung die durch eine falsche Politik herbeigeführt bzw. noch gefördert wird, ist jedes seriöse Engagement die der sozialen Verarmung in unserer Gesellschaft mit Entschiedenheit entgegentritt, ein richtiger und positiver Schritt für die Gegenwart und Zukunft in diesem Land.
Hartz IV ist der größte Dolchstoß in den Rücken der Menschen, und vor allem der sozialen Gerechtigkeit. Hartz IV beschleunigt die Verarmung in einem atemberaubenden Tempo und unbekannter  Größe. Es leben bereits ca. 2,5 Millionen Kinder in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze mit steigender Tendenz; und das in einem Land mit den höchsten Exportzahlen und Konzerngewinnen in Europa. Hartz IV ist ein sozialpolitisches Monster und ein massiver Angriff auf die Demokratie. Die Hartzgesetze sind ein sozialpolitisches Desaster und erniedrigen  Menschen, die durch Hartz IV nach 30 oder 40 Berufsjahren aufgrund unverschuldeter Arbeitslosigkleit  u.a. aus ihren Wohnungen förmlich entmietet werden.
Darüber hinaus muss dem fortwährenden Wahnsinn von Arbeitsplatzabbau, Rentenkürzung und ständigen Erhöhungen der Gesundheitskosten bei immer geringeren Leistungen endlich wirksam ein Ende bereitet werden. Unter diesen negativen Aspekten unserer Zeit bzw. Gegenwart sind alle demokratischen Kräfte mehr als gefordert mit ihrem Engagement unseren sozialen und freiheitlichen Rechtsstaat gemäß dem Grundgesetz zu bewahren, und die sozial gerechte Balance in der Gesellschaft wieder herzustellen. Erst das nachhaltige Verwirklichen und Bewahren von sozialer Gerechtigkeit wird künftige Auseinandersetzungen und mögliche Kriege zwischen Arm und Reich verhindern.
Soziale Gerechtigkeit wird sich allerdings erst dann wirksam erreichen lassen, wenn sie politisch tatsächlich gewollt ist. Dazu ist eine breite politische Mehrheit absolut notwendig, die menschlich reif genug ist zu erkennen, dass das eigene Glück niemals auf der Not anderer Menschen aufbauen darf. Soziale Gerechtigkeit und Frieden werden sich erst wieder herstellen lassen, wenn das ungezügelte sowie maßlose "Absahnen" zu Lasten der überwältigenden Mehrheit in diesem unseren Land aufgehört hat. Hiervon sind wir aber leider weit entfernt. Vielmehr sieht die Realität ganz anders aus: Kriegsführung, mit Blick auf die Auslandseinsätze, der Bundeswehr wird selbst in Deutschland sehr zum Erschrecken friedliebender Menschen wieder salonfähig, obwohl es nach der letzten Katastrophe hieß: Nie wieder Krieg! 
 "Wir treten deshalb mit allen  demokratischen  und uns zu Gebot stehenden Mitteln dafür ein die vor benannten  Ziele  zu  erreichen, um  den  Menschen wieder zu einer von sozialer Gerechtigkeit geprägten Zukunft in Deutschland zu verhelfen!" 
Unser Motto:

"Gemeinsamkeit verbindet und macht stark!"

Der Vorstand 

 

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